Einer unserer Kunden, ein Tier 1 Lieferant in der Luftfahrtindustrie, wurde von einem seiner OEM-Kunden darauf aufmerksam gemacht, dass seine Entwicklungszeiten deutlich länger waren als die seiner Wettbewerber. Der OEM-Kunde machte eine deutliche Verkürzung der Time-to-Market zur Bedingung für weitere Aufträge. Wir wurden damit beauftragt, diese Verkürzung möglich zu machen.
In einem eigens zusammengestellten Team mit Mitarbeitern aus allen Fachbereichen, die an der Produktentstehung beteiligt waren, nahmen wir zunächst den Entwicklungswertstrom auf und untersuchten diesen hinsichtlich Bearbeitungsdauern, Wartezeiten, Schleifen und sonstigen Ereignissen, die in irgendeiner Form Zeit verbrauchten. Wir stellten die tatsächlichen Umstände dar und erfassten alle Schnittstellen, sowohl zwischen internen Abteilungen wie auch zu externen Stellen wie z.B. Zulassungsbehörden. An verschiedenen Stellen wurden Detailuntersuchungen das realen Abläufe durchgeführt, wobei weitere Kolleginnen und Kollegen in unsere Untersuchung einbezogen wurden. Unsere Arbeit war transparent und offen für Vorschläge und Ideen auch außerhalb des Teams. Nach mehreren Monaten hatten wir ein klares Bild vor Augen, alle Hypothesen waren geprüft, die Hauptursache war erkannt und quantifiziert, und das gesamte Team stand hinter dem Ergebnis. Auch diejenigen, in deren Verantwortungsbereich die Ursache lag. Nachdem die Ursache klar war, war die Lösung schnell gefunden und wurde ohne Diskussion akzeptiert und umgesetzt.
Im Endergebnis konnte die Entwicklungsdauer von Beauftragung bis Auslieferung um >30% reduziert werden, ohne zusätzlichen Ressourceneinsatz und ohne Abstriche bei Inhalten oder Qualität. Das ist ein durchaus beachtlicher Wert. Anstatt die langfristige Geschäftsbeziehung aufzukündigen, hat der OEM seinem Lieferanten eine Auszeichnung verliehen und die Geschäftsbeziehung gefestigt. Der Verlust zukünftiger Aufträge durch den OEM war abgewendet. Zusätzlich konnte unser Kunde nun vermeiden, weiterhin kontinuierlich >30% an Umsatzverlust zu generieren, der dadurch entstand, dass die vorhandenen Potenziale der Organisation nicht vollständig genutzt wurden. Tatsächlich konnte unser Kunde von nun an quasi aus dem Stand 30% mehr Projekte in der gleichen Zeit umzusetzen. Dem gegenüber standen vernachlässigbar geringe Aufwände von ca. sechs internen Mann-Monaten und ca. 25 Beratertagen.
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch und loten Sie aus, ob und wieviel Verluste Sie durch eine Verbesserung Ihrer Time-To-Market vermeiden können.